Der Euro ist zum Wochenauftakt zeitweise auf den höchsten Stand seit Mitte Juni gestiegen. Im frühen Handel erreichte er 1,1569 US-Dollar, gab anschließend etwas nach und notierte am Morgen bei 1,1534 US-Dollar – in etwa auf dem Niveau vom Freitag.
Rückenwind kommt von Stützungskäufen am Yen: Japan intervenierte gemeinsam mit den USA am Devisenmarkt, um den Yen zu stabilisieren und übermäßige Schwankungen zu dämpfen. Die Regierung in Tokio steht weiter in engem Austausch mit Washington und hält bei Bedarf zusätzliche Schritte bereit.
Aus markttechnischer Sicht könnte der jüngste Anstieg den Abwärtstrend beenden. Wichtige Widerstände liegen bei 1,1568 und 1,1629 US-Dollar, in der Nähe der 100- und 200-Tage-Linien.
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