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Der Euro hat am Dienstag einen Großteil seiner Vortagesgewinne wieder abgegeben. Die Gemeinschaftswährung fiel unter 1,17 US-Dollar und notierte zuletzt bei 1,1697 Dollar. Zuvor lag der EZB-Referenzkurs am Montag bei 1,1749 Dollar (Freitag: 1,1712).
Am Nachmittag rücken in den USA Immobiliendaten und das vom Conference Board erhobene Verbrauchervertrauen in den Fokus. Zudem warten die Märkte auf die Ergebnisse der Zentralbanktreffen am Mittwoch (US-Notenbank) und Donnerstag (EZB).
Beide Notenbanken dürften ihre Leitzinsen unverändert lassen. Entscheidend sind die Einschätzung der Energiepreise für die Inflation und die deutliche Abkühlung der Konjunktur in der Eurozone.
In Japan beließ die Notenbank den Leitzins bei 0,75 Prozent. Die Entscheidung fiel knapp aus: Sechs Mitglieder stimmten für eine Fortsetzung der abwartenden Haltung, drei für eine Straffung angesichts erhöhter Inflationsrisiken im Zuge des Iran-Krieges.
Daraufhin stieg zunächst die Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung im Juni, was den Yen gegenüber dem US-Dollar stützte. Die Gewinne verpufften jedoch, nachdem Notenbankchef Kazuo Ueda auf der Pressekonferenz keinen klaren Zeitplan für eine mögliche Anhebung nannte.
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6 Kommentare
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