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Der Kurs des Euro ist am Donnerstag im frühen Handel leicht gesunken. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,1654 US-Dollar, etwas weniger als am Vorabend. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs auf 1,1668 Dollar festgesetzt.
Der Fokus liegt auf den wöchentlichen Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe in den USA. Die letzten Werte waren unerwartet niedrig und deuten auf eine solide Lage am Arbeitsmarkt hin. Neue Impulse für Zinssenkungserwartungen in den USA sind damit nicht zu erwarten. Am Markt wird in der kommenden Woche wieder verstärkt mit einer Zinssenkung gerechnet.
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16 Kommentare
Die Fixierung auf die US-Arbeitslosenzahlen lenkt vielleicht von anderen Faktoren ab, die den Euro beeinflussen könnten. Was ist mit der Inflation in der Eurozone?
Ich bin kein Finanzexperte, aber der Zusammenhang zwischen Arbeitsmarktdaten und Zinserwartungen scheint mir klar. Starke Zahlen bedeuten weniger Druck für die Fed.
1,1654 ist ein Wert, den ich mir notiere. Ich handle selbst Währungen und muss diese Daten im Auge behalten, um meine Strategie anzupassen.
Die niedrigen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA sind wirklich bemerkenswert. Das bedeutet doch, dass die Fed wahrscheinlich nicht so schnell mit Zinssenkungen rechnen wird, wie manche hoffen?
Wenn die US-Wirtschaft so solide ist, wie durch die Arbeitslosenzahlen suggeriert, warum rechnet der Markt dann überhaupt mit Zinssenkungen?
Ist der aktuelle Kurs von 1,1668 Dollar ein guter Zeitpunkt, um Euro zu US-Dollar zu verkaufen, oder sollte man auf weitere Kursverluste warten?
Das ist eine sehr spekulative Frage und hängt stark von Ihrer Risikobereitschaft ab.
Ich finde es gut, dass die Europäische Zentralbank den Referenzkurs transparent veröffentlicht, aktuell bei 1,1668 Dollar. Das gibt zumindest ein gewisses Vertrauen in die Bewertung.
Der Rückgang auf 1,1654 US-Dollar scheint gering, aber könnte er bei größeren Handelsvolumina doch spürbare Auswirkungen haben?
Das ist eine berechtigte Frage. Kleinere Kursschwankungen können sich in Summe durchaus summieren.
Interessant, dass der Fokus so stark auf den USA liegt. Welche Auswirkungen haben interne europäische politische Entwicklungen auf den Euro?
Die Tatsache, dass der Kurs nur leicht gesunken ist, zeigt vielleicht, dass der Markt die US-Daten bereits im Vorfeld eingepreist hatte.
Die kommende Woche könnte entscheidend sein. Wenn die neuen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA wieder niedrig ausfallen, könnten die Zinssenkungserwartungen weiter gedämpft werden und der Euro leiden.
Ich beobachte den Eurokurs schon länger und finde, die Schwankungen sind in letzter Zeit doch relativ moderat. Ist das eine neue Normalität?
Glaubt jemand, dass der Kurs des Euro im Verhältnis zum US-Dollar langfristig wieder über 1,20 steigen könnte, wenn sich die Konjunktur in Europa erholt?
Die Erwartung verstärkter Zinssenkungen in der kommenden Woche ist interessant. Könnte das den Euro wieder etwas stärken, oder wird der US-Arbeitsmarkt dem entgegenwirken?