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Der Euro hat sich am Freitag im frühen Handel vor wichtigen US-Konjunkturdaten kaum bewegt. Am Morgen notierte die Gemeinschaftswährung bei 1,1614 US-Dollar und damit weiterhin auf dem Niveau vom Vorabend; der EZB-Referenzkurs lag tags zuvor bei 1,1640 Dollar.
Im Fokus steht der US-Arbeitsmarktbericht für Mai. Da der Arbeitsmarkt zum Mandat der Federal Reserve zählt, sind die Daten für die Geldpolitik bedeutsam. Zuletzt zeigte er sich robust, was tendenziell für eine Zinserhöhung zur Eindämmung der Inflation spricht. Am Markt wird für die Arbeitslosenquote ein unverändert niedriges Niveau von 4,3 Prozent erwartet; fielen die Zahlen etwa im Rahmen der Erwartungen aus, könnten eingepreiste Zinserhöhungschancen kurzfristig nachlassen.
Für die nächste Fed-Sitzung Mitte des Monats wird unverändert mit stabilem Leitzins gerechnet. Bis Jahresende gilt ein Zinsschritt jedoch als möglich; an den Terminmärkten wird die Wahrscheinlichkeit auf knapp 70 Prozent geschätzt.
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6 Kommentare
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