Menü schließen
Aktien MediaAktien Media
  • Aktien
  • News
    • News-Übersicht
      • Unternehmens­meldungen
      • Experten Kolumnen
      • Deutschland
      • USA
      • Kursbewegungen
      • Standardwerte
      • Nebenwerte
      • Wirtschaft
    • News-Suche
      • Aktien-News
      • Anleihen-News
      • CFD-News
      • Devisen-News
      • ETF-News
      • Fonds-News
      • Geld, Karriere & Lifestyle-News
      • Kryptowährungen News
    • Index-News
      • DAX-News
      • MDAX-News
      • TecDAX-News
      • Dow Jones-News
      • Eurostoxx-News
      • NASDAQ-News
      • ATX-News
      • S&P 500-News
    • Weitere Themen
      • Private Finanzen-News
      • Rohstoffe-News
      • Zertifikate-News
      • Zinsen-News
      • SMI-News
      • Nikkei 225-News
  • Indizes
  • Fonds
  • ETFs
  • Zertifikate
  • Anleihen
  • Krypto
Trending

Kippt die Silber-Rallye?: Silberpreis aktuell unter Druck – warum Anleger jetzt alarmiert sind

vor 12 Minuten

Passives Einkommen: Defensiv und stabil: Ein starker Dividendenwert aus dem REIT-Sektor

vor 14 Minuten

Deutschlands Wirtschaft ist so schlecht, nun schließen sogar unsere Wurstfabriken

vor 36 Minuten
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram LinkedIn
Aktien MediaAktien Media
Werde Schriftsteller Abonnieren
  • Aktien
  • News
    • News-Übersicht
      • Unternehmens­meldungen
      • Experten Kolumnen
      • Deutschland
      • USA
      • Kursbewegungen
      • Standardwerte
      • Nebenwerte
      • Wirtschaft
    • News-Suche
      • Aktien-News
      • Anleihen-News
      • CFD-News
      • Devisen-News
      • ETF-News
      • Fonds-News
      • Geld, Karriere & Lifestyle-News
      • Kryptowährungen News
    • Index-News
      • DAX-News
      • MDAX-News
      • TecDAX-News
      • Dow Jones-News
      • Eurostoxx-News
      • NASDAQ-News
      • ATX-News
      • S&P 500-News
    • Weitere Themen
      • Private Finanzen-News
      • Rohstoffe-News
      • Zertifikate-News
      • Zinsen-News
      • SMI-News
      • Nikkei 225-News
  • Indizes
  • Fonds
  • ETFs
  • Zertifikate
  • Anleihen
  • Krypto
Aktien MediaAktien Media
Startseite»News»Geld für Feuerwerk, aber nicht für den Alltag? Top-Ökonom widerspricht
News

Geld für Feuerwerk, aber nicht für den Alltag? Top-Ökonom widerspricht

Finanzen100Von Finanzen100vor 2 Wochen13 Kommentare633 Aufrufe
Geld für Feuerwerk, aber nicht für den Alltag? Top-Ökonom widerspricht
Teilen
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest E-Mail

Listen to the article

0:00
0:00

Kernaussagen

🌐 Translate Article

Translating...

📖 Read Along

💬 AI Assistant

🤖
Hi! I'm here to help you understand this article. Ask me anything about the content!

Deutschland gilt als Sparweltmeister, doch fast jeder dritte Haushalt hat gar keine Rücklagen. Ökonom Marcel Fratzscher erklärt, warum viele Menschen gar nicht mehr konsumieren können und warum die mitunter hohen Ausgaben für Silvester-Böller täuschen.

In der politischen Debatte heißt es oft: Die Deutschen sparen, weil sie eben einfach so seien und außerdem ständig übertriebene Sorge um ihr Geld hätten. Doch diese Erklärung greift zu kurz. Im Interview mit FOCUS online warnt der Ökonom Marcel Fratzscher vor einem gefährlichen Teufelskreis aus Kaufzurückhaltung, Job-Angst und wirtschaftlicher Stagnation. 

Ein Drittel der Haushalte ohne Rücklagen

FOCUS online: In Politik und Öffentlichkeit ist oft von einer ausgeprägten Sparneigung der Deutschen die Rede. Teilen Sie diese Diagnose oder haben viele Menschen gar keinen Spielraum mehr zum Sparen oder Konsumieren?

Marcel Fratzscher: Deutschland ist Sparweltmeister, und gleichzeitig gibt es ungewöhnlich viele Menschen in unserem Land, die keinerlei Geld zurücklegen können. Was sich als Widerspruch anhören mag, ist gut zu erklären: Deutschland hat eine der höchsten Ungleichheiten bei privaten Ersparnissen in der westlichen Welt. Es gibt viele Menschen mit sehr hohen Ersparnissen und Vermögen. Gleichzeitig gibt es jedoch mit knapp 30 Prozent aller Haushalte ungewöhnlich viele Menschen, die keinerlei Ersparnisse haben, weil sie von ihrem monatlichen Einkommen jeden Euro für das tägliche Leben benötigen.

Welche Gründe gibt es für die Konsumzurückhaltung breiter Bevölkerungsschichten?

Fratzscher: Zwei Gründe erklären die gegenwärtige Konsumzurückhaltung in Deutschland: Zum einen sind es vor allem Menschen mit geringen Einkommen, die ihren Konsum aufgrund gestiegener Lebenshaltungskosten reduzieren müssen oder zumindest nicht steigern können. Zum anderen erhöhen vor allem Besserverdiener ihre Sparquote, da sie sich in einer Welt mit enorm hoher Unsicherheit noch stärker absichern wollen. Immer mehr Menschen haben Sorgen um die Zukunft, um ihren Arbeitsplatz und künftige Lebenshaltungskosten und gehen daher vorsichtiger mit ihren Ausgaben um, vor allem bei größeren Konsumgütern oder wie in der Weihnachtszeit. 

Allein die Lebensmittelpreise sind in den vergangenen fünf Jahren um knapp 40 Prozent gestiegen.

Viele Menschen verstehen nicht, dass so viele Deutsche wenig Geld haben sollen und gleichzeitig sehr viel Geld, oft mehrere hundert Euro, für Silvesterfeuerwerk ausgeben.

Fratzscher: Es ist wichtig, zwischen der Gesellschaft als Ganzes und einzelnen Gruppen zu unterscheiden. Natürlich geben Deutsche viel Geld für Urlaub und auch für Dinge, wie beispielsweise das Silvesterfeuerwerk, aus. Es gibt jedoch eine große und wachsende Gruppe, vor allem in der unteren Mittelschicht, die sich in ihrem Konsum einschränken muss, wie eben auch der vergleichsweise enttäuschende Umsatz im Weihnachtsgeschäft zeigt. 

Sie weisen häufig auf die wachsende Ungleichheit hin. Wer kann sich derzeit überhaupt noch Konsumverzicht „leisten“ und welche Gruppen müssen real ihren Lebensstandard senken?

Fratzscher: Vor allem Menschen mit geringen Einkommen sind in diesen Zeiten stark steigender Lebenshaltungskosten besonders betroffen. Wir erleben eine zutiefst unsoziale Inflation: Der Anstieg von Lebensmittelpreisen, Wohnkosten und Kosten für Energie trifft Menschen mit geringen Einkommen deutlich härter, da sie einen viel höheren Anteil ihres monatlichen Einkommens für diese Dinge benötigen als Menschen mit höheren Einkommen. Allein die Lebensmittelpreise sind in den vergangenen fünf Jahren um knapp 40 Prozent gestiegen.

Teufelskreis aus Konsumflaute, Umsatztief und geringem Einkommen

In Umfragen geben viele Menschen an, mehr zu sparen. Inwiefern verzerren solche Stimmungsindikatoren die tatsächliche wirtschaftliche Lage, insbesondere bei Haushalten mit geringen Rücklagen?

Fratzscher: Der schwache Konsum bremst die deutsche Wirtschaft, denn weit mehr als die Hälfte der deutschen Wirtschaftsleistung geht auf den privaten Konsum zurück. Wenn Menschen nicht konsumieren, dann steigen die Umsätze der Unternehmen nicht oder sinken gar. Dies bedeutet weniger Beschäftigung und geringere Einkommen. Dies wiederum schwächt den privaten Konsum, und die Gefahr ist, dass die Wirtschaft in einen Teufelskreis gerät, bei dem die schlechte Stimmung bei Konsum und Investitionen die Unternehmen schwächt und damit auch die privaten Einkommen, was wiederum die Nachfrage dämpft.

Welche Folgen hat die anhaltende Konsumschwäche für Wachstum, soziale Stabilität und politische Akzeptanz und was müsste aus Ihrer Sicht wirtschaftspolitisch passieren, damit der Konsum wieder anspringt?

Fratzscher: Erschwingliche Lebenshaltungskosten und mehr Vertrauen in die Zukunft sind die zwei Schlüssel für einen stärkeren privaten Konsum und damit für eine nachhaltige wirtschaftliche Erholung. Höhere Einkommen und Löhne, wie beispielsweise der Anstieg des Mindestlohns über die kommenden beiden Jahre, könnten einen wichtigen Beitrag zu einer stärkeren privaten Nachfrage leisten. Aber auch die Politik kann durch eine Entlastung von Menschen mit geringen und mittleren Einkommen – wie beispielsweise eine Absenkung der Mehrwertsteuer für Lebensmittel – den privaten Konsum vor allem von Menschen mit geringen Einkommen unterstützen. 

Hannah Petersohn

Den vollständigen Artikel hier lesen

Teilen. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Telegram E-Mail
Finanzen100
  • Website
  • Facebook
  • X (Twitter)
  • Instagram

Über Finanzen100 Finanzen100 wurde 2009 gegründet und ist eines der führenden Finanzportale Deutschlands. Als Marke von BurdaForward hat sich die Plattform darauf spezialisiert, komplexe Börsennachrichten für Privatanleger und Entscheider verständlich aufzubereiten. Finanzen100 bietet Echtzeitkurse für über 2 Millionen Wertpapiere, fundierte Marktanalysen und personalisierte Portfolio-Tools.

Ähnliche Beiträge

Kippt die Silber-Rallye?: Silberpreis aktuell unter Druck – warum Anleger jetzt alarmiert sind

vor 12 Minuten

Passives Einkommen: Defensiv und stabil: Ein starker Dividendenwert aus dem REIT-Sektor

vor 14 Minuten

Deutschlands Wirtschaft ist so schlecht, nun schließen sogar unsere Wurstfabriken

vor 36 Minuten
13 Kommentare ansehen

13 Kommentare

  1. Mia Meyer am Januar 6, 2026 11:57 p.m.

    Die Aussage, dass fast ein Drittel der deutschen Haushalte keine Rücklagen hat, ist erschreckend, insbesondere wenn man bedenkt, dass Deutschland gleichzeitig als ‚Sparweltmeister‘ gilt – diese Diskrepanz muss genauer untersucht werden.

    Antworten
    • Peter Hoffmann am Januar 7, 2026 12:46 a.m.

      Genau, diese ungleiche Verteilung von Vermögen ist das eigentliche Problem, nicht eine angeborene Sparneigung.

      Antworten
  2. Anna Schäfer am Januar 6, 2026 11:57 p.m.

    Die Aussage, dass viele Menschen ‚jeden Euro für das tägliche Leben‘ benötigen, ist sehr bedrückend und zeigt die finanzielle Belastung für einen erheblichen Teil der Bevölkerung deutlich.

    Antworten
  3. Lea Becker am Januar 6, 2026 11:57 p.m.

    Ich finde es wichtig, dass Herr Fratzscher die wachsende Ungleichheit hervorhebt – es ist nicht einfach eine Frage des persönlichen Sparverhaltens, sondern eine strukturelle Herausforderung.

    Antworten
    • Lukas Becker am Januar 7, 2026 12:57 a.m.

      Ja, und diese strukturelle Ungleichheit erfordert politische Lösungen, die über reine Appelle an die Sparsamkeit hinausgehen.

      Antworten
  4. Karl Fischer am Januar 7, 2026 12:02 a.m.

    Die Medienberichte über die deutsche Sparneigung scheinen also irreführend zu sein, wenn man bedenkt, dass fast 30 Prozent der Haushalte über keine Rücklagen verfügen. Eine differenziertere Betrachtung ist notwendig.

    Antworten
  5. Hans Schneider am Januar 7, 2026 12:03 a.m.

    Herr Fratzscher spricht von einem ‚Teufelskreis aus Kaufzurückhaltung, Job-Angst und wirtschaftlicher Stagnation‘. Ist es nicht so, dass diese Faktoren sich gegenseitig verstärken und eine aktive Wirtschaftspolitik notwendig ist, um das zu durchbrechen?

    Antworten
  6. Lukas H. Hoffmann am Januar 7, 2026 12:04 a.m.

    Es ist mir unklar, warum die hohen Ausgaben für Silvesterfeuerwerk als Widerspruch dargestellt werden; es scheint mir eher ein Ausdruck von Tradition und dem Wunsch nach einem gewissen Lebensstandard zu sein, auch wenn das Geld knapp ist.

    Antworten
  7. Karl Fischer am Januar 7, 2026 12:05 a.m.

    Der ‚vergleichsweise enttäuschende Umsatz im Weihnachtsgeschäft‘ deutet doch darauf hin, dass die Konsumzurückhaltung breiter ist, als nur in bestimmten Einkommensgruppen, oder?

    Antworten
  8. Emma L. Wagner am Januar 7, 2026 12:05 a.m.

    Wenn die Kaufzurückhaltung so stark ist, könnte das ja auch bedeuten, dass Unternehmen weniger investieren und somit die Wirtschaft tatsächlich stagniert, wie Herr Fratzscher warnt.

    Antworten
  9. Peter Meyer am Januar 7, 2026 12:05 a.m.

    Ich frage mich, ob die gestiegenen Lebensmittelpreise um fast 40 Prozent in den letzten fünf Jahren nicht einen größeren Einfluss auf die Kaufzurückhaltung haben, als die allgemeine Angst vor Arbeitsplatzverlust.

    Antworten
  10. Anna Müller am Januar 7, 2026 12:07 a.m.

    Die Beobachtung, dass vor allem Besserverdiener ihre Sparquote erhöhen, ist logisch angesichts der globalen Unsicherheiten, aber verstärkt das die bereits bestehende Ungleichheit nicht noch weiter?

    Antworten
    • Karl F. Meyer am Januar 7, 2026 12:53 a.m.

      Das ist ein sehr guter Punkt. Es schafft eine Situation, in der diejenigen, die es sich leisten können, sich absichern, während andere noch stärker benachteiligt werden.

      Antworten
Einen Kommentar hinterlassen Antwort abbrechen

Top-News

Passives Einkommen: Defensiv und stabil: Ein starker Dividendenwert aus dem REIT-Sektor

vor 14 Minuten

Deutschlands Wirtschaft ist so schlecht, nun schließen sogar unsere Wurstfabriken

vor 36 Minuten

Nordamerika schwächelt: Absatzrückgang bei Daimler Truck

vor 39 Minuten

Abonnieren Sie Updates

Erhalten Sie die aktuellsten Finanznachrichten und -updates direkt in Ihren Posteingang.

Empfehlungen der Redaktion

Deutschlands Wirtschaft ist so schlecht, nun schließen sogar unsere Wurstfabriken

vor 36 Minuten

Nordamerika schwächelt: Absatzrückgang bei Daimler Truck

vor 39 Minuten

AKTIE IM FOKUS: Klöckner schnellen nach Übernahmeofferte fast auf Angebotspreis

vor 40 Minuten

AURUBIS – Aktie auf Rekordniveau: Wie viel Kupfer steckt noch drin?

vor 50 Minuten
Facebook X (Twitter) TikTok Instagram LinkedIn
© 2026 Aktien Media. Alle Rechte vorbehalten.
  • Datenschutzrichtlinie
  • Kontakt
  • Quellen

Geben Sie oben Ihren Suchbegriff ein und drücken Sie Enter zum Suchen. Drücken Sie Esc zum Abbrechen.