Listen to the article
Die UBS hält an ihrer Kaufempfehlung für die Deutsche Telekom fest und sieht trotz durchwachsener Breitbandtrends weiteres Kurspotenzial. So prognostiziert das technische Analyse-Modell von index-radar.de die weitere Kursentwicklung. Ein Capped-Bonus-Zertifikat auf die Aktie bietet eine Renditechance von 13,0 Prozent pro Jahr.
Die UBS hat ihre Kaufempfehlung für die Aktie der Deutschen Telekom bekräftigt und sieht weiteres Aufwärtspotenzial für das Papier. Das Kursziel wurde von den Analysten auf 35,70 Euro festgesetzt. Damit signalisiert die Schweizer Großbank weiterhin Vertrauen in die mittel- bis langfristigen Perspektiven des Bonner Telekommunikationskonzerns.
Im Fokus der aktuellen Bewertung steht insbesondere der Mobilfunkmarkt in Deutschland. Hier geht die UBS davon aus, dass der intensivste Preiskampf mittlerweile überwunden ist. Diese Einschätzung könnte auf eine Stabilisierung der Margen hindeuten, nachdem die Branche in den vergangenen Jahren von einem starken Wettbewerbsdruck geprägt war.
Allerdings bleibt das Bild bei den jüngsten Preisentwicklungen im Mobilfunk- und Breitbandgeschäft laut UBS-Analyst Polo Tang uneinheitlich. Während sich im Mobilfunk erste Anzeichen einer Entspannung zeigen, sind die Preistrends im Breitbandsegment weiterhin durchwachsen. Für Investoren bedeutet dies, dass trotz positiver Signale im Kerngeschäft weiterhin Unsicherheiten in einzelnen Segmenten bestehen.
Technische Analyse der Deutsche Telekom-Aktie von index-radar.de
HotStocks von index-radar.de
Der Magenta-Konzern hat in den vergangenen zwölf Monaten eine enttäuschende Performance hingelegt: Während der DAX neue Höhen erklomm, bewegte sich die Deutsche Telekom-Aktie seitwärts mit einer leichten Neigung nach unten. Nach einem fulminanten Start ins Jahr 2025 folgten mehrere abrupte Richtungswechsel, die den Kurs von 35 Euro im Frühjahr auf aktuell 27,45 Euro drückten.
Aktuell notiert der Kurs leicht unter der 200-Tage-Durchschnittslinie, die bei 30,36 Euro verläuft – der Abstand ist damit spürbar, aber nicht dramatisch. Die Durchschnittslinie selbst zeigt seit einigen Monaten einen flachen Verlauf mit leicht fallender Tendenz, was den übergeordneten Seitwärtstrend der Aktie bestätigt. Unsere Modelle zeigen eine hohe Wahrscheinlichkeit für eine anhaltende Schwächephase, solange diese technische Hürde nicht zurückerobert wird.
In den kommenden vier Wochen erwarten wir den Kurs im Korridor von 25 bis 29 Euro, wobei die Prognose einen leichten Rückgang nahelegt. Unsere Modelle zeigen eine hohe Wahrscheinlichkeit für einen weiteren Rücksetzer von rund 2,8 Prozent, das Risiko reicht dabei bis knapp unter 10 Prozent Minus. Überraschungen nach oben bleiben im Rahmen – maximal 4 Prozent Plus sind im besten Fall drin. Die Telekom-Aktie bleibt damit auf Sicht ein Fall für defensive Strategen mit Geduld.

HotStocks von index-radar.de
Unser Vorhersagemodell für die kommenden vier Wochen berücksichtigt saisonale Trends aus vergleichbaren Perioden der vergangenen Jahrzehnte, zyklische Muster und die Vorgaben von unserem Aktienklima Deutschland. Die Schwankungsgrenzen („Prognose-Ränder“) berechnen wir aus der aktuellen impliziten Volatilität von Calls und Puts, sie basieren somit auf der in Optionsprämien eingepreisten Erwartung der Investoren.
Capped-Bonus-Zertifikat als Investment-Idee von index-radar.de
Renditechance von 13,0 Prozent pro Jahr!
Während Anleger mit der Deutsche Telekom-Aktie – Dividendenzahlungen außen vor gelassen – nur dann Gewinne erzielen, wenn der Kurs steigt, bieten Capped-Bonus-Zertifikate wie die WKN DU5LHW zusätzliche Ertragschancen. Sie ermöglichen attraktive Renditen auch dann, wenn der Kurs seitwärts verläuft oder moderat fällt. Ein weiterer Vorteil: Beim vorgestellten Papier liegt der Einstiegspreis unter dem aktuellen Aktienkurs, was das Risiko verringert.
So funktioniert es
Solange die Deutsche Telekom-Aktie bis zum Bewertungstag (18. Dezember 2026) nicht die festgelegte Barriere bei 22,5 Euro berührt oder unterschreitet, erhalten Anleger nach dem Ende der Laufzeit den Bonusbetrag von 30 Euro je Zertifikat zurück. Der aktuelle Einstiegskurs liegt bei 26,7 Euro – also unterhalb des Aktienkurses.
Steigt die Deutsche Telekom-Aktie, profitiert in der Regel auch das Zertifikat. Je näher der Kurs an den maximalen Auszahlungsbetrag heranrückt, desto stärker reduziert sich das verbleibende Bonuspotenzial. Anleger können daher – je nach Marktlage – auch vor Laufzeitende Gewinne realisieren.
Capped-Bonus-Zertifikate sind börsentäglich handelbar, sodass ein Verkauf jederzeit möglich ist, zum Beispiel, wenn der Großteil des Bonus bereits erreicht wurde.
Die Gewinnchancen im Überblick
Beim Kauf zu 26,7 Euro ergibt sich bis zur Fälligkeit im Dezember 2026 ein möglicher Gewinn von 12,3 Prozent. Das entspricht einer jährlichen Rendite von rund 13 Prozent – auch dann, wenn die Aktie lediglich auf dem aktuellen Niveau bleibt.
Darauf sollten Anleger achten
Wird die um 18,5 Prozent tiefer liegende Barriere von 22,5 Euro während der Laufzeit berührt oder unterschritten, entfällt der Bonusmechanismus. Das Zertifikat verhält sich dann wie die Deutsche Telekom-Aktie selbst – Gewinne oder Verluste hängen vom tatsächlichen Aktienkurs am Laufzeitende ab. Liegt dieser unter dem heutigen Niveau, müssen Anleger mit Einbußen rechnen.
Von index-radar.de
Das Original zu diesem Beitrag „Deutsche Telekom: Analysten sehen Kurspotenzial – Renditechance von 13,0 % p.a.“ stammt von Index Radar.
Den vollständigen Artikel hier lesen


22 Kommentare
Wenn der Mobilfunkmarkt tatsächlich stabiler wird, könnte das die Telekom von der Entwicklung im schwächelnden Breitbandgeschäft entlasten.
Die Prognose eines maximalen Kursanstiegs von 4 Prozent ist ziemlich moderat. Könnte es nicht zu größeren Überraschungen kommen, wenn sich die Rahmenbedingungen ändern?
Ich finde es positiv, dass die UBS davon ausgeht, dass der ‚intensivste Preiskampf‘ im Mobilfunkmarkt überwunden ist, das könnte sich tatsächlich positiv auf die Margen auswirken.
Ich bin etwas skeptisch, ob die Telekom-Aktie wirklich ‚defensive Strategen mit Geduld‘ belohnen wird, wenn sie weiterhin hinter dem DAX herhinkt.
Die Betonung auf den Mobilfunkmarkt ist verständlich, da er offenbar der Haupttreiber für die positive Bewertung der UBS ist.
Die Prognose von index-radar.de, die einen Kurskorridor zwischen 25 und 29 Euro für die nächsten vier Wochen sieht, erscheint angesichts des aktuellen Kurses von 27,45 Euro recht realistisch, aber auch wenig aufregend.
Die Aussage, dass die Telekom-Aktie ‚ein Fall für defensive Strategen‘ ist, impliziert doch, dass mit schnellen Gewinnen nicht zu rechnen ist, oder?
Wie verlässlich sind die Prognosen von index-radar.de in der Praxis? Hat jemand Erfahrung mit ihren Modellen?
Die Diskrepanz zwischen der positiven Einschätzung der UBS für den Mobilfunkmarkt und den ‚durchwachsenen‘ Trends im Breitbandbereich ist mir unklar. Wie bewerten sie das Risiko dieser Divergenz?
Ein Capped-Bonus-Zertifikat mit 13,0 Prozent Renditechance klingt attraktiv, aber wie hoch ist die Hürde, die erreicht werden muss, damit dieser Bonus tatsächlich ausgezahlt wird?
Die Tatsache, dass die Aktie nach einem guten Start ins Jahr 2025 wieder gefallen ist, zeigt, wie schwer es ist, den Markt zu timen.
Die Beschreibung der Kursentwicklung als ‚abrupte Richtungswechsel‘ klingt nach hoher Volatilität. Ist das für Privatanleger nicht zu riskant?
Ein Rücksetzer von rund 2,8 Prozent mit einem Risiko von fast 10 Prozent Minus – das ist doch ein recht großes Risiko für defensive Strategen, wie index-radar.de vorschlägt.
Das Kursziel von 35,70 Euro erscheint ambitioniert, besonders wenn man bedenkt, dass der Kurs aktuell bei 27,45 Euro liegt und die Prognose einen leichten Rückgang nahelegt.
Die Tatsache, dass die Telekom-Aktie im Vergleich zum DAX in den letzten zwölf Monaten ’seitwärts mit einer leichten Neigung nach unten‘ tendiert, ist doch ein deutliches Warnsignal, oder?
Ich frage mich, ob die UBS die möglichen Auswirkungen von regulatorischen Änderungen, die im Artikel nicht erwähnt werden, in ihre Bewertung einbezogen hat.
Mir fehlt eine tiefergehende Analyse der Wettbewerbssituation im Mobilfunkmarkt. Wer sind die Hauptkonkurrenten und wie schlagen sie sich?
Mich wundert, dass die UBS trotz der ‚durchwachsenen Breitbandtrends‘ weiterhin eine Kaufempfehlung ausspricht; welche spezifischen Faktoren überwiegen da?
Ich bin kein Experte, aber die Kombination aus durchwachsenen Breitbandtrends und einem Kurs unter der 200-Tage-Linie macht mir Sorgen.
Ist die ‚hohe Wahrscheinlichkeit für eine anhaltende Schwächephase‘ ein Signal, dass man vielleicht doch lieber auf andere Aktien setzen sollte?
Es ist interessant zu sehen, wie stark die technische Analyse von index-radar.de von einem kurzfristigen Korridor ausgeht – eine sehr präzise Einschätzung.
Die 200-Tage-Durchschnittslinie bei 30,36 Euro scheint ein wichtiger Widerstandspunkt zu sein. Wann erwarten die Analysten einen möglichen Durchbruch?