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Startseite»News»Marcel Fratzscher im Interview „Zutiefst unsoziale Inflation“: Warum die Teuerung vor allem Geringverdiener trifft Finanzen100 08:23
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Marcel Fratzscher im Interview „Zutiefst unsoziale Inflation“: Warum die Teuerung vor allem Geringverdiener trifft Finanzen100 08:23

Finanzen100Von Finanzen100vor 6 MonatenKeine Kommentare6.2k Aufrufe
Marcel Fratzscher im Interview
                    

        

            „Zutiefst unsoziale Inflation“: Warum die Teuerung vor allem Geringverdiener trifft

            
            
                Finanzen100
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Deutschland gilt als Sparweltmeister, doch fast jeder dritte Haushalt hat gar keine Rücklagen. Ökonom Marcel Fratzscher erklärt, warum viele Menschen gar nicht mehr konsumieren können und wie gefährlich das für Wirtschaft und Gesellschaft ist.

In der politischen Debatte heißt es oft: Die Deutschen sparen, weil sie eben einfach so seien und außerdem ständig übertriebene Sorge um ihr Geld hätten. Doch diese Erklärung greift zu kurz. Im Interview mit FOCUS online warnt der Ökonom Marcel Fratzscher vor einem gefährlichen Teufelskreis aus Kaufzurückhaltung, Job-Angst und wirtschaftlicher Stagnation. 

Ein Drittel der Haushalte ohne Rücklagen

FOCUS online: In Politik und Öffentlichkeit ist oft von einer ausgeprägten Sparneigung der Deutschen die Rede. Teilen Sie diese Diagnose oder haben viele Menschen gar keinen Spielraum mehr zum Sparen oder Konsumieren?

Marcel Fratzscher: Deutschland ist Sparweltmeister, und gleichzeitig gibt es ungewöhnlich viele Menschen in unserem Land, die keinerlei Geld zurücklegen können. Was sich als Widerspruch anhören mag, ist gut zu erklären: Deutschland hat eine der höchsten Ungleichheiten bei privaten Ersparnissen in der westlichen Welt. Es gibt viele Menschen mit sehr hohen Ersparnissen und Vermögen. Gleichzeitig gibt es jedoch mit knapp 30 Prozent aller Haushalte ungewöhnlich viele Menschen, die keinerlei Ersparnisse haben, weil sie von ihrem monatlichen Einkommen jeden Euro für das tägliche Leben benötigen.

Welche Gründe gibt es für die Konsumzurückhaltung breiter Bevölkerungsschichten?

Fratzscher: Zwei Gründe erklären die gegenwärtige Konsumzurückhaltung in Deutschland: Zum einen sind es vor allem Menschen mit geringen Einkommen, die ihren Konsum aufgrund gestiegener Lebenshaltungskosten reduzieren müssen oder zumindest nicht steigern können. Zum anderen erhöhen vor allem Besserverdiener ihre Sparquote, da sie sich in einer Welt mit enorm hoher Unsicherheit noch stärker absichern wollen. Immer mehr Menschen haben Sorgen um die Zukunft, um ihren Arbeitsplatz und künftige Lebenshaltungskosten und gehen daher vorsichtiger mit ihren Ausgaben um, vor allem bei größeren Konsumgütern oder wie in der Weihnachtszeit. 

Allein die Lebensmittelpreise sind in den vergangenen fünf Jahren um knapp 40 Prozent gestiegen.

Sie weisen häufig auf die wachsende Ungleichheit hin. Wer kann sich derzeit überhaupt noch Konsumverzicht „leisten“ und welche Gruppen müssen real ihren Lebensstandard senken?

Fratzscher: Vor allem Menschen mit geringen Einkommen sind in diesen Zeiten stark steigender Lebenshaltungskosten besonders betroffen. Wir erleben eine zutiefst unsoziale Inflation: Der Anstieg von Lebensmittelpreisen, Wohnkosten und Kosten für Energie trifft Menschen mit geringen Einkommen deutlich härter, da sie einen viel höheren Anteil ihres monatlichen Einkommens für diese Dinge benötigen als Menschen mit höheren Einkommen. Allein die Lebensmittelpreise sind in den vergangenen fünf Jahren um knapp 40 Prozent gestiegen.

Teufelskreis aus Konsumflaute, Umsatztief und geringem Einkommen

In Umfragen geben viele Menschen an, mehr zu sparen. Inwiefern verzerren solche Stimmungsindikatoren die tatsächliche wirtschaftliche Lage, insbesondere bei Haushalten mit geringen Rücklagen?

Fratzscher: Der schwache Konsum bremst die deutsche Wirtschaft, denn weit mehr als die Hälfte der deutschen Wirtschaftsleistung geht auf den privaten Konsum zurück. Wenn Menschen nicht konsumieren, dann steigen die Umsätze der Unternehmen nicht oder sinken gar. Dies bedeutet weniger Beschäftigung und geringere Einkommen. Dies wiederum schwächt den privaten Konsum, und die Gefahr ist, dass die Wirtschaft in einen Teufelskreis gerät, bei dem die schlechte Stimmung bei Konsum und Investitionen die Unternehmen schwächt und damit auch die privaten Einkommen, was wiederum die Nachfrage dämpft.

Welche Folgen hat die anhaltende Konsumschwäche für Wachstum, soziale Stabilität und politische Akzeptanz und was müsste aus Ihrer Sicht wirtschaftspolitisch passieren, damit der Konsum wieder anspringt?

Fratzscher: Erschwingliche Lebenshaltungskosten und mehr Vertrauen in die Zukunft sind die zwei Schlüssel für einen stärkeren privaten Konsum und damit für eine nachhaltige wirtschaftliche Erholung. Höhere Einkommen und Löhne, wie beispielsweise der Anstieg des Mindestlohns über die kommenden beiden Jahre, könnten einen wichtigen Beitrag zu einer stärkeren privaten Nachfrage leisten. Aber auch die Politik kann durch eine Entlastung von Menschen mit geringen und mittleren Einkommen – wie beispielsweise eine Absenkung der Mehrwertsteuer für Lebensmittel – den privaten Konsum vor allem von Menschen mit geringen Einkommen unterstützen. 

Hannah Petersohn

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