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Dall-E
Bitcoin scheitert an 67.000 US-Dollar. Der elfte US-Angriffstag in Folge gegen den Iran treibt die Ölpreise und lässt die Gewinne am Kryptomarkt erneut verpuffen.
Für dich zusammengefasst:
Bitcoin ist am Mittwochmorgen unter die Marke von 66.000 US-Dollar gefallen. Die größte Kryptowährung notiert aktuell bei rund 65.951 US-Dollar, nachdem ein Ausbruchsversuch über 67.000 Dollar (Dollarkurs) zuvor bei 66.910 US-Dollar gescheitert war. Damit zeigt die jüngste Erholungsrallye erste Risse.
Für Zurückhaltung sorgen vor allem die eskalierenden Spannungen zwischen den USA und Iran, die den Ölpreis nach oben treiben und neue Inflationssorgen schüren.
Clarity Act und ETF-Zuflüsse trieben die Bullen
Fundamental erhielt Bitcoin zuletzt deutlichen Rückenwind aus Washington. Das Weiße Haus und Unterhändler im Senat erzielten Fortschritte bei einer Ethikregelung, die den Clarity Act bislang verzögert hatte. US-Finanzminister Scott Bessent bezeichnete die Verhandlungen als nahezu abgeschlossen.
Gleichzeitig liefern US-Spot-Bitcoin-ETFs neue Nachfrage. Am 20. Juli flossen 227 Millionen US-Dollar in die Produkte. Es war bereits der fünfte Handelstag mit Zuflüssen in Folge.
Damit scheint sich die Stimmung nach einem schwierigen Juni zu stabilisieren. Seit dem damaligen Tief bei rund 58.000 US-Dollar hat Bitcoin deutlich Boden gutgemacht.
Zusätzlichen Schub lieferte der Derivatemarkt. Innerhalb von 24 Stunden wurden Krypto-Positionen im Volumen von rund 223 Millionen US-Dollar liquidiert, darunter etwa 181 Millionen US-Dollar an Short-Positionen.
Ölpreis wird zum neuen Risiko für Bitcoin
Doch die geopolitische Lage bremst die Rallye erneut aus. US-Rohöl verteuerte sich um 2,6 Prozent auf 84,70 US-Dollar je Barrel und erreichte damit den höchsten Stand seit dem 12. Juni. Hintergrund sind wachsende Sorgen über mögliche Lieferausfälle rund um die Straße von Hormus und das Rote Meer.
Steigende Energiepreise könnten die Inflation erneut anheizen und der US-Notenbank weniger Spielraum für eine lockerere Geldpolitik geben. Gleichzeitig stärkt die Aussicht auf länger hohe Zinsen den US-Dollar – ein potenziell belastendes Umfeld für Bitcoin und andere Risikoanlagen.
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6 Kommentare
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