Die kanadische Explorationsgesellschaft New Break Resources Ltd. (CSE: NBRK, OTCQB: NBRKF, FSE: O91) hat am 19. August 2026 Analyseergebnisse aus ihrem Goldprojekt Moray in Ontario veröffentlicht. Auf der Zavitz-Zone wurden zusätzlich 1.996 Meter in zehn Bohrlöchern niedergebracht; ausgewertet sind bislang die ersten sechs Löcher. Bohrloch NBR-26-27 lieferte 5,28 g/t Gold über 11,2 Meter zwischen 160,3 und 171,5 Meter Bohrlochtiefe, darin enthalten 26,50 g/t über 0,7 Meter.
Das zweitbeste Ergebnis stammt aus dem unmittelbar benachbarten Bohrloch: NBR-26-28 durchteufte 3,95 g/t Gold über 14,0 Meter von 150,0 bis 164,0 Meter. In demselben Loch wurden zudem 0,53 g/t Gold über 1,5 Meter ab 133,5 Meter im Syenit angetroffen. Nach Angaben des Unternehmens ist im oberen Abschnitt des Intervalls ein Teilabschnitt von 0,927 g/t Gold über 2,5 Meter im Syenit enthalten. Angegeben sind jeweils Bohrkernlängen, nicht wahre Mächtigkeiten.
Vier Bohrlöcher noch ohne Analysewerte
Für vier weitere Bohrlöcher mit zusammen 1.198 Metern stehen die Analysen noch aus. Dazu gehört auch NBR-26-29, das tiefste der drei Löcher auf dem betreffenden Profilschnitt. Insgesamt hat New Break im Jahr 2026 bislang 5.372 Meter in 32 Bohrlöchern abgeschlossen. Geplant ist für 2026 ein Programm von 10.000 Metern.
In der Zavitz-Zone summieren sich die Arbeiten damit auf 6.620 Meter in 38 Bohrlöchern. Davon entfielen 1.817 Meter in acht Löchern auf 2025 und 2.807 Meter in 20 Löchern auf das erste Halbjahr 2026. Die Bohrfirma Enviro North Exploration Inc. aus Sturgeon Falls, Ontario, hatte die Arbeiten am 30. Juni 2026 wieder aufgenommen.
Infill-Bohrungen bis nahe an die Oberfläche
Die ersten vier Löcher des Sommerprogramms (NBR-26-23 bis 26) waren kurze Verdichtungsbohrungen mit zusammen 352 Metern und zielten auf den oberen Teil der Zavitz-Zone. Die dort angetroffenen Goldabschnitte sind nach Unternehmensangaben erwartungsgemäß schmaler als in der Tiefe. In NBR-26-23 begann die Mineralisierung bereits 7,0 Meter unter der Oberfläche mit 0,80 g/t Gold über 8,0 Meter. Zwischen 50 und 70 Metern Tiefe traten einzelne höhergradige Abschnitte auf, darunter 3,78 g/t Gold über 2,7 Meter in NBR-26-24 sowie 14,20 g/t Gold über 0,5 Meter in NBR-26-25. Letzteres Loch lieferte außerdem 1,61 g/t Gold über 9,4 Meter.
Die anschließenden sechs Bohrungen (NBR-26-27 bis 32) mit 1.644 Metern wurden nordöstlich von zwei Ansatzpunkten des Winterprogramms angesetzt und reichten bis in vertikale Tiefen von rund 275 Metern. Die neuen Löcher lieferten die bisher besten Gehalt-Mächtigkeits-Kombinationen des Projekts. Damit bestätige sich die frühere Annahme, dass sich diese Werte mit zunehmender Tiefe des Profilschnitts verbessern, teilte das Unternehmen mit.
Die Goldmineralisierung tritt bislang am stärksten in hämatitisch veränderten mafischen Vulkaniten auf. Bohrloch NBR-26-28 deutet nach Darstellung des Unternehmens darauf hin, dass die Zavitz-Zone nach Südosten hin in den Syenit übergehen könnte.
Weiteres Programm ab September
Die Bohrarbeiten sollen Anfang September 2026 wieder aufgenommen werden, nach einer geplanten Unterbrechung für die Bohrmannschaften. In dieser Zeit rechnet das Unternehmen mit den ausstehenden Analysen. Für den weiteren Jahresverlauf ist eine Verlagerung nach Südosten vorgesehen, mit Fokus auf die Fortsetzung der Mineralisierung in die Tiefe entlang bestimmter Profilschnitte und auf den Kontakt zum Syenit.
Zudem sollen Zielgebiete getestet werden, die aus einer geophysikalischen Gradienten-IP-Vermessung über 55,7 Linienkilometer von Oktober bis Dezember 2024 hervorgingen. Diese Areale seien im Winter logistisch schwerer und teurer zu erreichen. Michael Farrant, President von New Break, erklärte dazu: „Ein Erfolg in einem dieser Zielgebiete würde das Gesamtpotenzial des Moray-Grundstücks unmittelbar erweitern.“
Lage und technische Angaben
Moray liegt im Abitibi-Grünsteingürtel in Ontario, 49 Kilometer südlich von Timmins und 32 Kilometer nordwestlich der von Alamos Gold Inc. betriebenen Goldmine Young-Davidson, deren Aufbereitungsanlage auf 8.000 Tonnen pro Tag ausgelegt ist. Die Straßenentfernung dorthin beträgt nach Unternehmensangaben rund 45 Kilometer.
Die Bohrkerne wurden bei Activation Laboratories in Timmins analysiert, einem nach ISO 17025 zertifizierten Labor, per 30-Gramm-Brandprobe mit Atomabsorptionsabschluss; Proben über 10 g/t Gold wurden gravimetrisch nachbestimmt. Die Verbundintervalle basieren auf einem Cut-off von 0,3 g/t Gold, ohne Kappung der Spitzenwerte. Interne Verdünnung wird bis zu 2,0 Meter berücksichtigt. Als qualifizierte Person nach National Instrument 43-101 hat der beratende Geologe Peter C. Hubacheck die technischen Angaben geprüft.
New Break hält Moray zu 100 Prozent. Darüber hinaus verfügt das Unternehmen über eine 20-prozentige Carried Interest am Goldprojekt Sundog in Nunavut sowie über 6,0 Millionen Aktien der Guardian Exploration Inc. (TSXV: GX). Zum Zeitpunkt der Mitteilung notierte die Aktie in Frankfurt 2,36 Prozent niedriger bei 0,145 Euro (19. August 2026, 8:01 Uhr).
Quelle: Nachrichten Ticker - Kategorie: Pressemitteilungen - www.wallstreet-online.de
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