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Auch bei Niedrigwasser führe die Binnenschifffahrt aber weiterhin Gütertransporte durch, amtliche Sperrungen durch die Bundeswasserstraßenverwaltung (WSV) gebe es nicht. „Die Schifffahrt fährt, solange es sicher möglich ist“, betonte Spieß.
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Wirtschaftliche Folgen durch Niedrigwasser
Andreas Bartel vom Duisburger Hafen „Duisport“ bestätigt die durchs Niedrigwasser entstandenen Probleme für die Schifffahrt. „Die Folge sind geringere Transportmengen pro Schiff und damit steigende Transportkosten entlang der Lieferkette.“
Gleichzeitig führe die reduzierte Auslastung dazu, dass für die gleiche Warenmenge mehr Schiffe eingesetzt werden müssen. „Daher ist bei Niedrigwasser häufig sogar ein höheres Schiffsaufkommen auf dem Rhein zu beobachten als unter normalen Bedingungen“, erklärt Bartel. Aktuell zeige sich die Binnenschifffahrt dennoch robust und weiche beispielsweise auf den Schienenverkehr aus.
Bartel betont aber: „Der Klimawandel wird dazu führen, dass Phasen mit Niedrigwasser künftig häufiger auftreten können.“
Wie entwickeln sich die Pegelstände weiter?
Florian Krekel, Fachbereichsleiter Schifffahrt beim WSV, blickt voraus: „Für die nächsten Tage ist ein weiteres Fallen der Wasserstände prognostiziert. Ab dem 19.07. (Sonntag) wird ein vorübergehender Anstieg – vom dann nochmal niedrigeren Niveau aus – um circa 30 Zentimeter erwartet.“
Am grundlegenden Bild am Rhein werde sich erst etwas ändern, wenn es zu ergiebigen Regenfällen im ganzen oder wenigstens in großen Teilen des Rheineinzugsgebietes kommt. Dies ist momentan nicht absehbar. „Verlässliche Vorhersagen für die Wasserstände des Rheins können nicht weiter blicken als die Wettervorhersagen, denn letztlich sind die Wasserstände nur eine Zusammenfassung der Niederschläge im Rheineinzugsgebiet“, so Krekel.
Laut der Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) ist in den kommenden Wochen keine nachhaltige Entspannung der Lage zu erwarten.
Auch die Stahltochter des Industriekonzerns Thyssenkrupp
Quelle: dpa-AFX
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6 Kommentare
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