PTX Metals erzielt auf W2 97% Kupferausbeute in einem marktfähigen Konzentrat: Palladium- und Goldgutschriften sowie weitere Metallurgiearbeiten stärken die technische Validierung des Projekts.
PTX Metals Inc. (TSXV: PTX; OTCQB: PANXF; FSE: 9PX) hat auf seinem W2-Projekt einen wichtigen metallurgischen Fortschritt erzielt und eine Kupferausbeute von 97 Prozent in ein Konzentrat mit einem Gehalt von 28 Prozent Kupfer, 7,2 Gramm pro Tonne Palladium und 0,8 Gramm pro Tonne Gold erzielen können!
Die Probe und ihre herausragenden Ergebnisse waren Teil eines sogenannten Locked-Cycle-Tests mit Erz aus dem W2-Kupfer-Nickel-PGE-Projekt. Für das Unternehmen markiert das Laborergebnis einen weiteren Baustein in der laufenden metallurgischen Aufarbeitung der polymetallischen Mineralisierung der Erze des W2-Projekts.
PTX Metals erkundet und entwickelt das polymetallische W2-Projekt im Norden von Ontario. Im Mittelpunkt der Exploration stehen hier die Basismetalle Kupfer, Nickel, Kobalt, die Platingruppenelemente Palladium und Platin sowie das Gold. Der jetzt vorgelegte Locked-Cycle-Test wurde durchgeführt, um die Resultate eines bereits am 15. Juni 2026 veröffentlichten offenen Testverfahrens an derselben Probe zu bestätigen, wobei der Fokus diesmal auf dem Kupferkreislauf lag. Durchgeführt wurden die Untersuchungen beim unabhängigen Drittlabor SGS Lakefield in Ontario.
Ein sogenannter Locked-Cycle-Test ist aussagekräftiger als normale Analyseverfahren, denn er unterscheidet sich von einfacheren Laborverfahren dadurch, dass er kontinuierliche Prozessbedingungen simuliert, wie sie später auch in einer realen Aufbereitungsanlage herrschen werden. Rückflüsse aus den einzelnen Prozessstufen werden dabei wiederholt in den Kreislauf zurückgeführt, bis sich ein stabiler, plantypischer Zustand einstellt. Ergebnisse aus solchen Tests gelten deshalb als aussagekräftiger für die spätere großtechnische Umsetzung als reine Batch-Versuche.
Hohe Platin- und Goldausbeuten trotz des Fokus auf eine hohe Kupferausbeute
Prinzipiell kann aus dem Erz jedes enthaltene Element vollständig gewonnen werden. Die Frage ist nur, mit welchem Aufwand und zu welchem Preis. Metallurgische Tests konzentrieren sich daher auf die Frage der Wirtschaftlichkeit und versuchen das optimale Verhältnis von Aufwand und Ertrag zu ermitteln. Entscheidend beeinflusst wird die optimale Ausbeute von drei Faktoren, den Kosten für die chemische Trennung der Metalle, dem Mischungsverhältnis mit dem diese im Erz vorkommen und natürlich vom Preis für das jeweilige Endprodukt, also beispielsweise für das Kupfer oder für das Gold.
Für PTX Metals steht auf dem W2-Projekt das Kupfer klar im Fokus. Entsprechend erfreulich ist, dass das Unternehmen in der Lage ist, eine hohe Kupferausbeute von 97 Prozent zu erzielen. Dies führt aber nicht notwendigerweise zu unattraktiven Ausbeuten bei den Nebenprodukten Palladium und Gold, denn es wurden auch 70 Prozent des enthaltenen Palladiums und 54 Prozent des Goldes in das finale Konzentrat überführt.
Wirtschaftlich ist dies alles andere als unerheblich, denn das getestete W2-Erz enthielt 7,2 Gramm pro Tonne Palladium und 0,8 Gramm pro Tonne Gold. Gerade für das Palladium ist daher mit attraktiven Gutschriften in der Produktionsabrechnung zu rechnen, denn der Palladiumgehalt ist mit 7,2 g/t hoch und auch die erreichbare Gewinnungsrate liegt mit 70 Prozent in einem sehr attraktiven Bereich.
Bemerkenswert ist, dass diese Resultate mit einem vergleichsweise einfachen Aufbereitungsschema erzielt wurden: Die Probe wurde auf eine Partikelgröße von 80 Prozent unterhalb von 50 Mikrometern vermahlen und anschließend einer Rougher-Flotation sowie drei nachgeschalteten Reinigungsstufen unterzogen.
Bestätigung für das PTX-Management und die investierten Anleger
Firmenchef Greg Ferron bezeichnete die Resultate deshalb als einen weiteren wichtigen technischen Meilenstein für das W2-Projekt. Eine Kupferausbeute von 97 Prozent in einem Konzentrat mit 28 Prozent Kupfergehalt, erzielt mit einem vergleichsweise einfachen Flowsheet, ist aus seiner Sicht ein ermutigendes Signal für das wachsende Verständnis des mineralisierten Systems bei W2. Die Metallurgie ist daher neben der laufenden Explorationsarbeit ein zentraler Baustein, um das Projekt systematisch technisch abzusichern und die Grundlage für eine spätere Bewertung seines langfristigen Potentials zu schaffen.
Für die investierten Anleger ist wichtig, zu wissen, dass der erste Locked-Cycle-Test zeigt, dass sich die kupfer-, palladium- und goldhaltige Mineralisierung von W2 grundsätzlich zu einem voraussichtlich marktfähigen Kupferkonzentrat aufbereiten lässt. Das Ergebnis liefert den Investoren einen zusätzlichen technischen Validierungspunkt in der fortlaufenden Bewertung und Risikominimierung des W2-Systems. Ein reiner Konzepterfolg im Labor ersetzt zwar keine wirtschaftliche Bewertung, reduziert aber schrittweise die technischen Unsicherheiten, die mit einer möglichen späteren Weiterentwicklung des Projekts verbunden sind.
PTX Metals kündigt weitere Testarbeiten an
PTX Metals plant, die metallurgischen Arbeiten fortzusetzen. Im Fokus stehen dabei die weitere Verbesserung der Ausbeuten bei den Edelmetallen, die Untersuchung des Einflusses von Mahlgrad und schwankenden Kopfgehalten auf Konzentratqualität und Ausbeute sowie die fortlaufende Bewertung des Potentials, Nickel aus der W2-Mineralisierung in einem separaten Flotationskreislauf zu gewinnen und aufzukonzentrieren.
Der Nickelkreislauf war im aktuellen Locked-Cycle-Test aufgrund begrenzter Probenmenge noch nicht enthalten, bleibt für das Unternehmen jedoch ein strategisch wichtiger Bestandteil des polymetallischen W2-Systems. Deshalb ist es nur folgerichtig, dass sich PTX Metals bei seinen zukünftigen Studien auch mit dem Nickel intensiv beschäftigen wird.
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