Der kanadische Explorer SAGA Metals Corp. (TSXV: SAGA) hat Analysenergebnisse aus drei weiteren Diamantbohrungen seines Ressourcenbohrprogramms im Titan-Vanadium-Eisen-Projekt Radar im südöstlichen Labrador veröffentlicht. Aus der Bohrung R-0061 in der Trapper-Zone meldet das Unternehmen 163,0 Meter mit 43,07 % Fe2O3, 6,19 % TiO2 und 0,293 % V2O5, darunter einen Teilabschnitt von 92,3 Metern mit 47,36 % Fe2O3, 6,73 % TiO2 und 0,353 % V2O5. Fe2O3 steht für Eisenoxid, TiO2 für Titandioxid und V2O5 für Vanadiumpentoxid – die drei Wertstoffe, auf die das Projekt ausgerichtet ist.
Ergebnisse der drei Bohrungen im Detail
Die Bohrung R-0062 lieferte 33,0 Meter mit 34,37 % Fe2O3, 5,24 % TiO2 und 0,173 % V2O5, einschließlich 14,8 Metern mit 40,52 % Fe2O3, 6,38 % TiO2 und 0,217 % V2O5. In R-0063 wurden 98,9 Meter mit 28,51 % Fe2O3, 4,01 % TiO2 und 0,157 % V2O5 angetroffen. Diese Bohrung liegt im Bereich Trapper Grace und war laut Unternehmen als erste orientierende Bohrung auf dem Profilschnitt G10 angelegt. Das Ergebnis soll in die Diskussion zur geplanten Ressourcenschätzung einfließen, weil der Abschnitt als mögliche Erweiterung der Haupt-Trapper-Zone gilt.
Nach Angaben von SAGA durchteufte R-0061 ab 51,9 Metern eine 244,4 Meter mächtige Oxidzone – bei einer wahren Mächtigkeit, also der senkrecht zur Lagerung gemessenen Breite, von 221,2 Metern. Davon entfielen 93,5 Meter auf semi-massive Oxide und 150,8 Meter auf rhythmisch gebankte Lagen. In R-0062 begann die Oxidzone direkt an der Oberfläche und erreichte 111,4 Meter Länge, in R-0063 wurden ab 61,7 Metern 137,8 Meter Oxidzone dokumentiert.
Programm kurz vor dem Abschluss
Die drei Bohrungen erhöhen die Zahl der Löcher mit vorliegenden Analysenergebnissen auf 56. Insgesamt wurden seit dem vierten Quartal 2025 bis zum Meldezeitpunkt 82 Bohrungen (R-0008 bis R-0090) abgeteuft, mit einer Gesamtlänge von 21.516 Metern in der Trapper-Zone. Dabei wurden 12.221 Kernproben genommen. Die Kerngewinnung liegt nach Unternehmensangaben durchgehend über 95 %.
Zum Zeitpunkt der Mitteilung war Bohrgerät 1 in R-0089 und Bohrgerät 2 in R-0091 im Einsatz; eine Bohrung fehlt noch bis zum Abschluss des Ressourcenprogramms. Zusätzlich hat das Management zwei weitere Löcher – R-0091 und R-0092 – in das Programm aufgenommen. Begründet wird dies mit den mächtigen semi-massiven Oxidabschnitten in Trapper North, aus denen strukturgeologische Daten für das Ressourcenmodell gewonnen werden sollen.
Michael Garagan, Chief Geological Officer und Director von SAGA Metals, ordnete die Ergebnisse so ein: „Diese neuesten Ergebnisse, angeführt von dem bedeutenden 163-Meter-Abschnitt in Bohrung R-0061 mit durchschnittlich 43,07 % Fe₂O₃, 6,19 % TiO₂ und 0,293 % V₂O₅, belegen weiterhin die beeindruckende Kontinuität und Konstanz der Oxid-Mineralisierung in der gesamten Trapper-Zone.“
Weitere Proben im Labor
Das Kernschneide-Team des Unternehmens hat 898 Proben aus den Bohrungen R-0064, R-0065 und R-0066 versandt. Das Labor IGS in Montréal erhielt die Proben am 11. August 2026 und begann mit der Analyse; nach Angaben des Labors sollen die Ergebnisse innerhalb von einer bis zwei Wochen vorliegen. Aus R-0064 hatte SAGA bereits einen protokollierten Oxidabschnitt von 396,6 Metern gemeldet, bei einer wahren Mächtigkeit von 340,0 Metern. Für mehrere Bohrungen ab R-0078 stehen die Analysen noch aus, bei weiteren Löchern ist die Kernaufnahme laut Übersichtstabelle noch nicht abgeschlossen.
Das Projekt Radar
Das vollständig eigene Radar-Projekt umfasst 690 Mineralclaims in neun Lizenzen und rund 24.175 Hektar, etwa 10 Kilometer südlich von Cartwright. Es schließt den Dykes-River-Intrusivkomplex ein, der an der Oberfläche mit etwa 160 Quadratkilometern kartiert ist. Bohrungen, Geophysik, Schürfgräben und geologische Kartierung haben nach Unternehmensangaben einen Oxidkorridor von 29 Quadratkilometern bestätigt, der die Zonen Trapper, Hawkeye und Falcon umfasst. SAGA gibt an, in 89 von 89 abgeschlossenen Bohrungen Mineralisierung bestätigt zu haben. Als infrastrukturelle Vorteile nennt das Unternehmen Straßenanbindung über die Route 510, den Tiefwasserhafen Cartwright, den Regionalflughafen sowie die Nähe zu Wasserkraft aus Muskrat Falls und Churchill Falls.
Zur Aufbereitung verweist SAGA auf Versuche im Labormaßstab mit der Technologie RCL des Partners Temas, bei denen Ausbringungen von bis zu 90,8 % Titan, 97,4 % Vanadium und 91,5 % Eisen erreicht wurden. Die technischen Angaben der Mitteilung wurden von Dr. A. Miller, P.Geo., als unabhängiger qualifizierter Sachverständiger nach dem kanadischen Standard NI 43-101 geprüft und freigegeben.
An der Börse fiel die Aktie zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht: An Tradegate notierte das Papier 12,04 % niedriger bei 0,285 Euro (17. August 2026, 07:40 Uhr). Neben Radar hält SAGA Metals das Seltene-Erden-Projekt Wolverine und das Uranprojekt Double Mer in Labrador sowie das Lithiumprojekt Legacy in Québec.
Quelle: Nachrichten Ticker - Kategorie: Pressemitteilungen - www.wallstreet-online.de
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