Prognose
Robuste Kundennachfrage und ein Kalendereffekt durch mehr Verkaufstage trieben den Nettoumsatz der HORNBACH Holding im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres auf rund 1,81 Milliarden Euro. Das bereinigte Betriebsergebnis zog dabei stärker an als der Umsatz.
Im Geschäftsjahr 2025/26 blieben Umsatz und Ergebnis unterhalb der zuletzt im Mai 2026 angepassten Erwartungen. Den Ausschlag gab ein schwaches viertes Quartal – in allen drei operativen Teilkonzernen.
Der Vorstand der Baader Bank hat seine Prognose für 2026 nach oben korrigiert: Das Vorsteuerergebnis soll das Halbjahresergebnis von 22,4 Millionen Euro spürbar übertreffen – liegt aber weiterhin unter dem Niveau von 2025.
Voltatron übernimmt sämtliche Anteile an der Kurz Elektronik GmbH aus Althengstett – hälftig gegen Barzahlung, hälftig gegen neue Aktien. Die Umsatzerwartung für das laufende Jahr steigt deutlich, doch Investitionen in die Integration drücken das Ergebnis.
Ein laufendes Rechtsverfahren gegen eine Überlandleitung in Schottland verzögert drei Windparkprojekte von Energiekontor um zwei Jahre. Das Ergebnis vor Steuern soll 2026 nun nur noch fünf bis zehn Millionen Euro erreichen – statt der bisher angepeilten vierzig bis sechzig Millionen Euro.
Das NIVEA-Geschäft erholt sich langsamer als geplant. Beiersdorf senkt seine Umsatz- und Margenprognose für 2026 und kündigt einen 18-Monate-Turnaround-Plan für die Kernmarke an.
audius steigerte die Gesamtleistung im ersten Halbjahr 2026 auf 58,5 Millionen Euro – doch das organische Wachstum läuft langsamer als geplant, und die Jahresprognose musste nach unten korrigiert werden.
Rund 60 Prozent seines Konzernumsatzes macht Fielmann in Deutschland – und genau dort kaufen die Kunden gerade nicht. Der Vorstand hat die Prognose für das laufende Geschäftsjahr nach unten angepasst.
