Prognose
Im dritten Quartal wuchs das Geschäftsvolumen der Bechtle AG um rund 19 Prozent auf etwa 2,44 Milliarden Euro. Der Auftragsbestand liegt auf Rekordniveau – und der Vorstand zieht daraus Konsequenzen für die Jahresziele.
Das schwache Konsumklima drückt den Umsatz von ProSiebenSat.1 stärker als erwartet. Beim Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen bleibt das Unternehmen bei seinem Wachstumsversprechen.
Der Wohnungsentwickler Instone rechnet für 2026 mit deutlich weniger Umsatz und Gewinn, weil private und institutionelle Käufer nach dem Zinsanstieg im dritten Quartal zurückhaltender geworden sind. Einige Transaktionen sind bereits ins erste Quartal 2027 verschoben.
Der digitale Werbemarkt bleibt träge, und das spürt YOC im Umsatz. Das Berliner Unternehmen hat seine Jahresziele für Umsatz und operatives Ergebnis kräftig zurückgenommen.
Wertberichtigungen im Logistiksegment und streikbedingte Ausfälle an den Hamburger Containerterminals belasten die Hamburger Hafen und Logistik AG stärker als erwartet. Das operative Betriebsergebnis auf Konzernebene soll nun deutlich niedriger ausfallen als zuletzt angekündigt.
Krones rechnet im laufenden Geschäftsjahr nur noch mit einem währungsbereinigten Umsatzwachstum von einem bis zwei Prozent – bisher waren drei bis fünf Prozent das Ziel. Auch die Mittelfristplanung für 2028 fällt deutlich kleiner aus.
Leifheit rechnet für das Gesamtjahr 2026 nicht länger mit einem ausgeglichenen Ergebnis, sondern mit einem Verlust vor Zinsen und Steuern von bis zu sechs Millionen Euro. Rückläufige Märkte und Sonderaufwendungen aus dem Umbau des Unternehmens belasten das Ergebnis.
Im dritten Quartal 2026 legte STEICO beim Betriebsergebnis kräftig zu. Über das gesamte erste Dreivierteljahr lastet jedoch ein schwaches Winterquartal auf den Zahlen.
Zwei Baustellen treffen MeVis Medical Solutions gleichzeitig: Die Nachfrage nach Mammographie-Software beim Kunden Hologic bleibt gedämpft, und das Lungenkrebsscreening in Deutschland kommt kaum voran. Das Bremer Softwareunternehmen erwartet nun rote Zahlen.
Zu wenige neue Kunden in der wichtigen Herbstsaison zwingen HelloFresh zur zweiten Prognosesenkung des Jahres. Der Umsatz soll im dritten Quartal um bis zu zwölf Prozent zurückgehen – Analysten hatten knapp sieben Prozent erwartet.
TUI erwartet für das laufende Geschäftsjahr ein bereinigtes Ergebnis vor Zinsen und Steuern zwischen 1,2 und 1,3 Milliarden Euro – eine engere Spanne als bisher, gestützt auf starke Nachfrage im Kreuzfahrt- und Hotelgeschäft.
Robuste Kundennachfrage und ein Kalendereffekt durch mehr Verkaufstage trieben den Nettoumsatz der HORNBACH Holding im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres auf rund 1,81 Milliarden Euro. Das bereinigte Betriebsergebnis zog dabei stärker an als der Umsatz.
