Für 2026 hatte der Kongress erst kürzlich Ausgaben von 901 Mrd. USD gebilligt. Der geplante Sprung um mehr als 65 % wäre der stärkste Anstieg der Verteidigungsausgaben seit dem Koreakrieg.
Trump begründet das Vorhaben mit einer zunehmend gefährlichen Weltlage und verweist zugleich auf Zölle als zentrale Finanzierungsquelle. Die zusätzlichen Einnahmen sollten nicht nur den massiven Ausgabenanstieg tragen, sondern zugleich einen Schuldenabbau ermöglichen. Haushaltswächter reagieren zurückhaltend. Das Committee for a Responsible Federal Budget kalkuliert Mehrkosten von rund 5 Billionen USD bis 2035, die den Schuldenstand inklusive Zinsen um etwa 5,8 Billionen USD erhöhen würden. Selbst unter optimistischen Annahmen ließe sich demnach nur etwa die Hälfte der Ausgaben durch bestehende Zölle decken.
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