Die kanadische Bundesregierung hat eine Ausweitung der Regional Artificial Intelligence Initiative in den drei Prärieprovinzen Alberta, Saskatchewan und Manitoba beschlossen. Die Ankündigung erfolgte durch Eleanor Olszewski, Ministerin für Notfallmanagement und gesellschaftliche Resilienz sowie zuständige Ministerin für Prairies Economic Development Canada (PrairiesCan).
500 Millionen zusätzlich, 700 Millionen insgesamt
Die Erweiterung bringt über einen Zeitraum von fünf Jahren zusätzliche 500 Millionen kanadische Dollar in das Programm ein. Damit erhöht sich die gesamte Bundesförderung für die Initiative auf 700 Millionen kanadische Dollar. Das Programm richtet sich an die Einführung und Kommerzialisierung von Künstlicher Intelligenz in den drei Provinzen.
Antragsfrist
Anträge auf Förderung werden laut der Mitteilung fortlaufend entgegengenommen. Die Frist dafür läuft bis zum 31. Dezember 2029 oder bis die Mittel vollständig vergeben sind, je nachdem, was zuerst eintritt.
Die Mitteilung nennt keine Angaben dazu, welche konkreten Unternehmen oder Branchen bereits Mittel aus dem Programm erhalten haben, und keine Angaben zu Vergabekriterien oder zur Höhe einzelner Förderbeträge. Ebenfalls fehlen Angaben darüber, wie viele Mittel aus dem ursprünglichen Programmvolumen vor der jetzigen Erweiterung bereits gebunden waren.
Betroffen von der Maßnahme sind Organisationen und Unternehmen in Alberta, Saskatchewan und Manitoba, die im Rahmen der Initiative Anträge auf Förderung für die Einführung oder Vermarktung von KI-Anwendungen stellen können. Die Bundesregierung stellt die Mittel über PrairiesCan bereit, eine Regionalentwicklungsagentur, die sich laut ihrem Namen auf die wirtschaftliche Entwicklung der Prärieprovinzen konzentriert.

