Der Euro schloss am 31. Juli 2026 bei 1,15 US-Dollar und legte damit auf Wochensicht 1,41 Prozent zu. Gegenüber dem Vergleichswert vom 24. Juli 2026 von 1,14 US-Dollar ist das ein spürbarer Anstieg. Das 52-Wochen-Hoch liegt bei 1,21 US-Dollar, das 52-Wochen-Tief bei 1,13 US-Dollar.
Gegenüber dem Schweizer Franken bewegte sich der Euro kaum: Der Schlusskurs am 31. Juli 2026 betrug 0,93 Franken, ein Plus von 0,10 Prozent gegenüber dem Vergleichswert vom 24. Juli 2026, der ebenfalls bei 0,93 Franken lag. Das 52-Wochen-Hoch liegt bei 0,94 Franken, das 52-Wochen-Tief bei 0,90 Franken. Auch gegenüber dem Britischen Pfund veränderte sich der Kurs nur wenig: Am 31. Juli 2026 schloss EUR/GBP bei 0,86 Pfund, nach 0,85 Pfund am 24. Juli 2026, was einem Wochenanstieg von 0,21 Prozent entspricht. Das 52-Wochen-Hoch liegt bei 0,89 Pfund, das 52-Wochen-Tief bei 0,85 Pfund.
Das deutlichste Bild zeigte das Währungspaar EUR/JPY: Der Euro verlor gegenüber dem Japanischen Yen auf Wochensicht 2,47 Prozent und schloss am 31. Juli 2026 bei 181,67 Yen, nach 186,27 Yen am 24. Juli 2026. Das 52-Wochen-Hoch liegt bei 187,97 Yen, das 52-Wochen-Tief bei 169,70 Yen.
Die Europäische Zentralbank veröffentlichte im Berichtszeitraum mehrere Mitteilungen. Am 24. Juli 2026 veröffentlichte sie unter anderem die Ergebnisse ihrer Umfrage unter professionellen Prognosestellern für das dritte Quartal 2026, die Ergebnisse der Verbrauchererwartungsumfrage für Juni 2026 sowie Beschlüsse des EZB-Rats. Ebenfalls am 24. Juli 2026 hielt EZB-Chefvolkswirt Philip R. Lane einen Vortrag zur Lage der Wirtschaft im Euroraum. Am 29. Juli 2026 veröffentlichte die EZB ihren Lohntracker für das erste Quartal 2027. Am 30. Juli 2026 teilte die EZB mit, dass die geplante Digitaler-Euro-App höchste Barrierefreiheitsstandards erfüllen soll. Keine dieser amtlichen Veröffentlichungen nennt selbst eine Begründung für die Wechselkursbewegungen der Woche.
Warum der Euro gegenüber dem Yen in dieser Woche deutlich nachgab und gegenüber dem US-Dollar spürbar zulegte, geht aus den in diesem Zeitraum veröffentlichten amtlichen Daten nicht hervor.
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