SDAX
Das dritte Quartal lief für VINCORION ungewöhnlich stark – und das in einer Jahreszeit, die der Konzern selbst als traditionell schwächer einstuft. Der Vorstand zog daraus Konsequenzen und schraubt die Umsatzerwartung für 2026 spürbar nach oben.
Jessica Nospers verlässt secunet zum 30. September, gut zweieinhalb Jahre nach ihrem Amtsantritt. Ihre Nachfolgerin übernimmt erst zum Jahresbeginn – dazwischen führt der CEO das Finanzressort allein.
Zu wenige neue Kunden in der wichtigen Herbstsaison zwingen HelloFresh zur zweiten Prognosesenkung des Jahres. Der Umsatz soll im dritten Quartal um bis zu zwölf Prozent zurückgehen – Analysten hatten knapp sieben Prozent erwartet.
Weniger Anbaufläche bei Zuckerrüben und Mais drückte den KWS-Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 1,63 Milliarden Euro. Das Ergebnis je Aktie stieg auf 4,80 Euro, und die Nettoverschuldung ist nahezu vollständig verschwunden.
Der Aufsichtsrat der NORMA Group hat den Vorstand von drei auf zwei Mitglieder verkleinert. COO Daniel Heymann schied am 14. September im gegenseitigen Einvernehmen aus.
Rund 40.000 Kilometer Gleise hat Vossloh seit 2023 im laufenden Betrieb geschliffen – ohne eine einzige Streckensperrung. Die DB InfraGO setzt den Vertrag für ein weiteres Jahr fort.
Robuste Kundennachfrage und ein Kalendereffekt durch mehr Verkaufstage trieben den Nettoumsatz der HORNBACH Holding im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres auf rund 1,81 Milliarden Euro. Das bereinigte Betriebsergebnis zog dabei stärker an als der Umsatz.
Der Vorstand hat mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen, bis Ende des Jahres bis zu rund 1,4 Millionen eigene Aktien über die Börse zu erwerben – das entspricht bis zu fünf Prozent des Grundkapitals.
Im zweiten Quartal hat Sto den schwachen Jahresbeginn wettgemacht und den Halbjahresumsatz auf 805,5 Millionen Euro gesteigert. Das Betriebsergebnis legte deutlich zu, doch geopolitische Risiken belasten den Ausblick.
Im ersten Halbjahr 2026 legte der Umsatz von Dermapharm moderat zu, das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen wuchs jedoch deutlich schneller. Die Jahresziele bleiben unverändert.
Rund 60 Prozent seines Konzernumsatzes macht Fielmann in Deutschland – und genau dort kaufen die Kunden gerade nicht. Der Vorstand hat die Prognose für das laufende Geschäftsjahr nach unten angepasst.
