Das australische Explorationsunternehmen Yugo Metals Limited (ISIN: AU0000404998) hat neue Bohrergebnisse von seinem Goldprojekt in Bosnien und Herzegowina vorgelegt. Auf dem Erak-Prospekt innerhalb des Projekts Sinjakovo durchschnitt das Bohrloch ERDD006 ab einer Tiefe von 51,8 Metern 36,1 Meter mit durchschnittlich 2,3 Gramm Gold je Tonne. Die wahre Mächtigkeit dieses Abschnitts gibt das Unternehmen mit 34 Metern an. Yugo hält die Projekte Sinjakovo und Cajnice zu 100 Prozent.
Hochgradige Zonen innerhalb des breiten Abschnitts
Innerhalb des 36,1 Meter langen Intervalls wurden nach Unternehmensangaben mehrere deutlich höhergradige Teilabschnitte gemessen. Direkt ab 51,8 Metern folgten 3 Meter mit 14,5 Gramm Gold je Tonne, darin ein Meter mit 42,5 Gramm. Weiter unten im Bohrloch traf Yugo ab 86 Metern auf 1,9 Meter mit 16,0 Gramm Gold je Tonne, einschließlich 0,9 Metern mit 26,6 Gramm je Tonne.
Die Ergebnisse beschränken sich nicht auf ein einzelnes Bohrloch. ERDD007 lieferte ab 75 Metern einen 22,4 Meter langen Abschnitt mit 1,1 Gramm Gold je Tonne bei einer angegebenen wahren Mächtigkeit von 21 Metern. ERDD008 durchschnitt ab 86,6 Metern 6 Meter mit 1,5 Gramm je Tonne. In ERDD009 wurden ab 74,6 Metern 10,4 Meter mit 2,6 Gramm Gold je Tonne gemeldet, darin ein Abschnitt von 1,2 Metern mit 20,9 Gramm je Tonne. Damit liegen Goldabschnitte aus mehreren aufeinanderfolgenden Bohrlöchern vor – für ein Projekt in dieser Phase ein wichtigerer Befund als ein isolierter Spitzenwert.
Neun Bohrlöcher, 1.057 Meter
Insgesamt hat Yugo auf dem Erak-Prospekt bislang neun Diamantbohrlöcher mit zusammen 1.057 Metern abgeteuft. Die Goldmineralisierung steht laut Unternehmen im Zusammenhang mit einer hydrothermalen „phyllischen“ Alterationszone, die sich aus Silizium, Serizit und Pyrit zusammensetzt. Solche Alterationen entstehen, wenn heiße, mineralhaltige Lösungen das Wirtsgestein chemisch verändern – sie gelten als typischer Begleiter goldführender Systeme.
Zur Geometrie macht Yugo konkrete Angaben: Die Mineralisierung fällt mit etwa 35 Grad nach Norden ein, die Bohrungen schneiden die Zielstruktur in einem Winkel von rund 70 bis 90 Grad. Weil die Bohrlöcher die Struktur damit annähernd senkrecht durchqueren, liegen die berichteten Bohrbreiten nahe an den tatsächlichen Mächtigkeiten. Die Gehalte wurden ohne Top-Cut berichtet, also ohne rechnerische Kappung besonders hoher Einzelwerte, die Durchschnittsgehalte sonst dämpft.
Bester Grabentreffer noch nicht angebohrt
Für die nächsten Arbeitsschritte ist ein Detail relevant: Der Standort des bislang stärksten Grabenergebnisses auf dem Erak-Prospekt wurde noch nicht getestet. Dort hatte Yugo zuvor 61 Meter mit 1,5 Gramm Gold je Tonne aus einem Graben gemeldet. Derzeit werden Zufahrtswege vorbereitet, damit das Bohrgerät in den östlichen Teil des Prospekts verlegt werden kann.
Damit bearbeitet das Unternehmen zwei Fragen parallel: die Ausdehnung der bereits durch Bohrungen bestätigten Zonen und die Fortsetzung des Grabenergebnisses in die Tiefe. Nach Angaben von Yugo ist die Mineralisierung in mehrere Richtungen offen, also weder entlang des Streichens noch nach unten begrenzt.
CEO Petar Tomašević bezeichnete die Ergebnisse als Bestätigung des geologischen Modells und als Hinweis auf das Potenzial von Erak, einen bedeutenden Goldkörper zu beherbergen. Größe und wirtschaftliche Bedeutung der Mineralisierung müssen jedoch erst durch weitere Exploration bestimmt werden.
Bohrungen sollen bis Jahresende weiterlaufen
Yugo will die Bohrarbeiten auf dem Erak-Prospekt für den Rest des Jahres fortsetzen und weitere Löcher auf die Ausdehnung der Goldzonen ansetzen. Zusätzliche Analyseergebnisse aus dem laufenden Programm stehen noch aus. Parallel bereitet das Unternehmen erste metallurgische Testarbeiten vor, die Grundlagen für mögliche spätere technische und wirtschaftliche Studien liefern sollen.
Die Proben stammen aus halbiertem PQ-Bohrkern und werden an das unabhängige, international akkreditierte ALS-Labor in Bor, Serbien, geschickt. Zur Qualitätssicherung setzt Yugo Standards, Leerproben und Duplikate ein; Kontrollproben machen dem Unternehmen zufolge rund zehn Prozent der Gesamtzahl aus.
Frühe Explorationsphase
Trotz der Trefferserie befindet sich das Projekt weiterhin in einem frühen Stadium. Eine Ressourcenschätzung wurde noch nicht begonnen. Erst weitere Bohrungen können zeigen, ob sich die einzelnen Abschnitte zu einem geologisch zusammenhängenden System verbinden lassen und wie weit dieses entlang des Streichens und in die Tiefe reicht.
Zum Kontext der Berichterstattung: Zwischen Yugo Metals und der Investor-Relations-Agentur Dr. Reuter Investor Relations, aus deren Umfeld die Ausgangsmeldung stammt, besteht ein entgeltlicher IR- und PR-Vertrag. Es handelt sich dabei um eine werbliche redaktionelle Darstellung. Aktien von Explorationsunternehmen unterliegen grundsätzlich dem Risiko eines Totalverlusts.
Quelle: Nachrichten Ticker – Kategorie: Aktien & Indizes – www.wallstreet-online.de
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