Weltwirtschaft
Amtliche Entscheidungen mit Wirkung auf Märkte: Handelspolitik, Sanktionen, Notenbanken, Rohstoffe.
Ein gemeinsames Handelsgremium beider Länder will Listen von Produkten prüfen, für die künftig reduzierte Zölle gelten könnten – auf Gegenseitigkeit und im Rahmen der jeweiligen innerstaatlichen Verfahren.
Kanadas Regierung stellt bis zu 162 Millionen kanadische Dollar über fünf Jahre bereit, um 10.000 KI-Praktikumsplätze für Studierende und Postdoktoranden zu schaffen. Die Förderung ist Teil eines Programms, das bis 2031 auf 90.000 Plätze anwachsen soll.
Das Weiße Haus kündigt an, dass die USA und China Listen von Produkten prüfen wollen, für die sie sich gegenseitig reduzierte Zölle einräumen könnten. Konkrete Waren, Fristen oder Zollsätze nennt die Mitteilung nicht.
Das kanadische Handelsgericht sieht bei geschmiedeten Mahlkugeln aus China keine eingetretene Schädigung der heimischen Industrie – wohl aber eine drohende. Die Zoll- und Ausgleichsabgaben greifen dennoch ab sofort.
Ottawa erweitert die Sanktionsregeln gegen Iran erneut. Nach Änderungen von 2022 und 2025 stehen inzwischen 237 iranische Einzelpersonen und 265 Entitäten auf kanadischen Listen – verteilt auf vier verschiedene Sanktionsregime.
Kanada hat fünf iranische Einzelpersonen und fünf Organisationen mit neuen Sanktionen belegt. Es ist die 24. Runde seit Oktober 2022 – die Gesamtzahl der betroffenen Iraner liegt nun bei 237 Personen und 265 Organisationen.
Das Canadian International Trade Tribunal stellt keinen tatsächlichen Schaden fest, sondern nur eine drohende Gefahr. Die Zölle auf geschmiedete Mahlkörper aus China gelten trotzdem ab sofort.
Das Statistische Bundesamt zählt für Juli 2026 mehr Baugenehmigungen als im Vorjahresmonat. Über sieben Monate legt vor allem der Neubau von Mehrfamilien- und Zweifamilienhäusern zu, während Wohnheime an Genehmigungen verlieren.
Das Statistische Bundesamt meldet für Juli 2026 einen realen Umsatzanstieg im Gastgewerbe gegenüber dem Vormonat, im Vorjahresvergleich zeigt sich preisbereinigt jedoch ein Minus.
Der US-Präsident hat ein neues Gesetz in Kraft gesetzt, das Sanktionen, Zölle und Verbote gegen Russland ausweitet und bestehende Sanktionen gegen Iran verlängert.
Das Weiße Haus schließt bestimmte alkoholische Getränke aus Kanada von der Einfuhr in die Vereinigten Staaten aus. Die Regelung tritt am 29. September 2026 in Kraft, bereits unterwegs befindliche Ware bleibt vorerst unter dem bisherigen Zollsatz.
Das Weiße Haus ändert den Kreis der kanadischen Produkte, die unter die zusätzlichen Zölle von 50 Prozent fallen. Einige Waren kommen hinzu, andere fallen heraus, mit Wirkung ab 15. September.
